Die Stadt Martinsville kann auf eine lange Tradition
zurückblicken, die bis ins frühe 19. Jahrhundert reicht, als führende
Persönlichkeiten vereinbarten, sie zum Sitz der Berzirksverwaltung
für Morgan County, Indiana, zu machen. Um 1900 war Martinsville
bereits international bekannt als “Stadt des Mineralwassers”, in
der sich die Reichen und Berühmten ein Stelldichein gaben. Die Stadt
hat sich im Laufe der Jahrzehnte weiter entwickelt und ist für eine
Zukunft des Wachstums bestens positioniert.
Martinsville liegt nur wenige Meilen südlich von Indianapolis,
der Hauptstadt des Bundesstaates Indiana. Martinsville verfügt
über eine direkte Anbindung an verschiedene Interstate-Highways:
I-70 verbindet den Ort z.B. mit den Städten St. Louis in Missouri
und Columbus in Ohio; I-65 führt von Indianapolis nach Chicago (Illinois)
und Louisville in Kentucky, und letztlich verknüpft I-74 die Zentral¬region
Indianas mit Cincinnati in Ohio.
Derzeit führen zwei vierspurig ausgebaute State-Highways – State
Road 37 und State Road 67 - durch Martinsville und ermöglichen dadurch
eine direkte und einfache Anbindung an Indianapolis und Bloomington.
Martinsville steht in den Startlöchern für weiteres Wachstum, das
für die nächsten Jahre dank der Planung auf Bundesstaatsebene
auf Verlängerung des Interstate I-69 mit Auf- und Abfahrten für
Martinsville zu erwarten ist. Die I-69-Erweiterung wird es den Einwohnern
von Martinsville leichter machen, den internationalen Flughafen
in Indianapolis und damit Verbindungen im internationalen Flugverkehr,
in- und ausländische Speditionsfirmen sowie das Netzwerk aus wichtigen
Fernverkehrsstraßen zu erreichen, die sich kreuz und quer durch
die Zentralregion Indianas ziehen.
Die Stadt verfügt über eine leichte Anbindung an den internationalen
Flughafen von Indianapolis, wo 2008 ein neuer, separater Abfertigungs¬terminal
(Kosten¬punkt: ca. $1 Mrd, ca. €740 Mio) eröffnet werden soll. Der
zusätzliche Terminal erhöht die Anzahl der verfügbaren Flugsteige
für Passagierflugzeuge auf 40. Durch diesen Ausbau festigt der
internationale Flughafen in Indianapolis seine Position an 42. Stelle
der Flughäfen für Personenverkehr in den USA.
Der Indianapolis International Airport beherbergt außerdem den
zweitgrößten Standort von Federal Express, der derzeit für ca. $162
Mio (ca. €120 Mio) ausgebaut wird, wodurch nahezu 56000 m² Nutzfläche
zusätzlich entstehen. Indianapolis rangiert damit an zweiter Stelle
nach dem FedEx-Hauptverwaltungs¬standort in Memphis, Tennessee.
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